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    <title>Tausendundzwei Erzählungen : Rubrik:Turmzimmer</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Madame Lila</dc:publisher>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:date>2007-11-26T21:18:20Z</dc:date>
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    <title>Tausendundzwei Erzählungen</title>
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    <title>Purpur</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4484553/</link>
    <description>Anrufe die mit : Ich muss ihnen leider mitteilen dass..beginnen, können das Herz in Stücke reissen.   &lt;br /&gt;
Und es wird am Ende ganz sorgfältig wieder zusammengesetzt, wenn sich herausstellt, dass der Vorfall nicht schwarz war, sondern nur purpurrot. &lt;br /&gt;
Und ganz vorsichtig fängt man wieder an zu atmen. Ganz bewusst einatmen und wieder ausatmen. &lt;br /&gt;
Das Leben ist zerbrechlich. Das Leben ist endlich. Und diese Erfahrung, nicht das Lesen darüber, lässt einen ganz dünnhäutig zurück. &lt;br /&gt;
Es ist ein grosser Unterschied, ob man als Krankenschwester mit Verletzten oder Todkranken zu tun hat, zu denen man eine emotionale Distanz aufbauen kann. Oder ob es ein Stück von sich selbst ist, dessen Leben purpurrot schwankt.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-26T20:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4470188/">
    <title>Drei Wünsche</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4470188/</link>
    <description>Von &lt;a href=&quot;http://schweizeransichten.blogspot.com/&quot;&gt;Mr. Rabbit  &lt;/a&gt;kam das Stöckchen geflogen, mit der Aufgabe:&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nenne drei Wünsche zu Weihnachten, deine drei Leute, mit denen du Weihnachten feierst, und natürlich dreien, denen du ein besonders großes Geschenk machen wirst. Die Regeln: Nur Materielle Wünsche sind erlaubt.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;3 Wünsche ?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein eigenes Labtop. Damit ich endlich Texte verfassen kann, wenn mir danach ist. Und nicht dann, wenn der Comp frei ist.&lt;br /&gt;
Noch mehr ausschliesslich materielle Wünsche ?  &lt;br /&gt;
Ein Saxophon. &lt;br /&gt;
Und einen grossen Ohrensessel aus rotem Samt. Nur für mich alleine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;3 Menschen, mit denen ich Weihnachten feiere. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weihnachten im christlichen Sinn wird bei uns nicht zelebriert. Ein Christbaum aber steht immer da, dieses Jahr wird jetzt schon darüber debattiert ob dieser : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-ganz in schwarz sein wird, mit ausschliesslich schwarzer Deko                (Mitbewohnerin)  &lt;br /&gt;
-einen Mercedesstern an der Spitze tragen wird                                    (Mitbewohner 1)  &lt;br /&gt;
-schon am ersten oder erst am zweiten Tag von der Katze attackiert wird (Mitbewohner 2)  &lt;br /&gt;
-ob wir den Rimuss der letzten Jahre durch Bier oder RedBull ersetzen können (alle, ausser ich) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
undwer mit uns den Abend verbringen wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Dreierpack werde ich feiern, und dem Eisbären. Das steht fest, alles andere ist noch offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten:&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Die drei Mitbewohner und  Eisbär und wird nicht verraten .</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-22T07:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4422702/">
    <title>Viel zu tun ?</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4422702/</link>
    <description>Wenig geschlafen, die Nacht damit verbracht, Seite um Seite zu schreiben. Frühmorgens dann in ein Bistro gegangen. Croissant gegessen und daran fast erstickt, weil  mich ein spontaner Lachanfall beinahe zerriss. Zwei Ladys am Tisch  neben mir, hübsch gestylt , etwa im gleichen Alter wie ich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A: Ich bin so müde heute. &lt;br /&gt;
B: Warum denn ? Die Hormone ?&quot;&lt;br /&gt;
A.Nein, nein Sie winkt ab. Ich hatte gestern Waschtag&lt;br /&gt;
B:Oh je .&lt;br /&gt;
A:Ja. Immer wieder in die Waschküche runter, sehen dass das Programm der Maschine noch läuft, wieder hoch.Dann wieder runter. Die Wäsche aufhängen. Und das über zehn Mal !&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B nickt mitfühlend. Dann fragt sie, zwischen zwei Schlucken Kaffee: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber. Ihr habt doch einen Lift im Haus. Ist der kaputt ?&lt;br /&gt;
A: Nein. Er funktioniert tadellos. Vielleicht bin ich vom Lift fahren müde. Ich werde mich heute Nachmittag hinlegen.&quot; &lt;br /&gt;
B: Ja. Tu das. Erhol dich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und ich dachte, ich hätte viel zu tun und immer zu wenig Zeit. Zum Glück haben die beiden Ladys mir mit harten Fakten aufgezeigt, wie hart das wirkliche Leben da draussen ist.&lt;br /&gt;


&lt;center&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;360&quot; alt=&quot;fj7&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/fj7.jpg&quot; /&gt;&lt;/center&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-07T20:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4399025/">
    <title>Verbrannte Träume</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4399025/</link>
    <description>Vor vier Jahren verbrannte ich an Samhain die Hälfte meiner Kleider und Briefe, Fotos und Träume. Ich hatte eine Trennung vollzogen, die mich an allem zweifeln liess: Vor allem an mir selber. Äusserlich blieb ich tough, ich konnte mich nicht in die Erde einbuddeln und den Pflanzen beim Wachsen zusehen, es waren zu viele Menschen um mich herum, die auf mich angewiesen waren. &lt;br /&gt;
Da war keine Agression, keine Wut. Nur eine plötzliche Leere, tief und ultramarinblau. Der Horizont meines Lebens schrumpfte auf allerkleinsten Raum zusammen und war in schwarz/weiss gehalten, wie ein altes Foto. &lt;br /&gt;
War für Freunde nicht erreichbar, beantwortete keine sms/Mails und liess nur noch den Anrufbeantworter laufen. Ich funktionierte fremd gesteuert. Abends hörte ich die &lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=49Khymv4-EA&quot;&gt;Songs&lt;/a&gt; rauf und runter, die uns damals verbanden und flutete den Raum mit Tränen. Wenn keine mehr da waren, schlief ich ein. Auf dem Sofa. Morgens erwachte ich mit einem brummenden Kopf und der Frage, warum ein zerstörtes Herz nicht einfach aufhört zu schlagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Folge einer zerbrochenen Liebe ist immer ein zertrümmertes Herz. Und meines, da war ich mir sicher, hing nur noch an kleinen Fäden zusammen. Ich malte wie besessen, ich schrieb Geschichten, die Leiden der jungen &lt;s&gt;Werthers&lt;/s&gt;  Lila, ass nichts mehr und wartete auf die Apocalypse. Ich weinte den ganzen Tag, wenn ich frei hatte. Weinte in die Spaghetti, die ich mittags für die Mitbewohner kochte und ins Katzenfutter. Weinte unter der Dusche und ins Fell des Hundes. Ich wundere mich heute, dass ich damals nicht ausgetrocknet bin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines Tages wachte ich morgens auf und spürte die innere, noch winzige Distanz zur kaputten Liebe: Ich konnte mich nicht mehr erinnern wie er roch ! Sein Duft, einzigartig und mit soviel verbunden, war für mich nicht mehr erreichbar. Von diesem Tag an weinte ich weniger. &lt;br /&gt;
Jeder Tag stahl mir ein kleines Stück von ihm, liess etwas verblassen. Bis ich an Samhain alles in den Garten schleppte, was uns je verband, und hinten bei den Birnbäumen ein gewaltiges und befreiendes Feuer entfachte. Ich verbrannte ausgedruckte Mails, Jeans, Fotos, Bilder und unsere gemeinsame Zukunft.&lt;br /&gt;
Ob ich weinte ? Oh ja. Ich zerfloss förmlich. Aber diesmal war es anders: Weil es das letzte Mal war .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;362&quot; alt=&quot;weggehen&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/weggehen.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;...und ich ging...&lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-31T07:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4370403/">
    <title>Monday</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4370403/</link>
    <description>Ich lecke mir die Wunden, die mir der Abstimmungssonntag in die Seite schlug. Nach einem herbstlich warmen (innen drinn) Wochenende, ist mir nicht nach Montag. &lt;br /&gt;
Endlich  kommen die Wahlplakate weg: kein schmieriges Lächeln mehr auf meinem Arbeitsweg . &lt;br /&gt;
Ich bin Pazifist. Definitiv.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-22T04:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4334215/">
    <title>Che und die Revolution</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4334215/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/8688_p1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;8688_p1&quot; width=&quot;80&quot; onclick=&quot;javascript:openPopup(&apos;http://static.twoday.net/MadameLila/images/8688_p1.jpg&apos;,304,380);return false;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/8688_p1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Bild hing in meinem Zimmer, es war die Zeit der eingekreisten A und der Jugendbewegung. Wir wollten anders sein als unsere Eltern. Wir lasen das rote Buch von Karl Marx und debattierten nächtelang darüber, während der Qualm von selbstgedrehten Zigaretten uns umgab. Sid Vicious von den Sex Pistols war gerade gestorben und ich trug Punk. Unser Unwort war Bünzli.&lt;br /&gt;
Niemals wollten wir so werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute lese ich, dass Che Guevara heute seit 40 Jahren tot ist. Und ich frage mich, wie viel Revolution von damals noch in mir ist, und wie viel Bünzli.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wir müssen stark werden, ohne je unsere Zärtlichkeit zu verlieren.&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
E.C.G.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-10-09T14:02:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4246970/">
    <title>Wilde Motoren und zahme Männer</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4246970/</link>
    <description>Milwaukee ist in Kärnten, für ein paar wilde Tage.&lt;br /&gt;
Petrus fährt eine Harley. Anders kann ich mir das Wetter während des Festivals nicht erklären: Warm und sonnig. &lt;br /&gt;
Während der Fahrt nach Faak war es winterlich kalt, auf dem Brenner schneite es und ich liess es widerwillig zu, &lt;br /&gt;
dass &lt;I&gt;&lt;font color=&quot;#6495ed&quot;&gt;*&lt;/font&gt;er&lt;/I&gt; mir über all die Pulli und dem Leder noch das Regendress zog. Cool, so &lt;a href=&quot;http://angelscharlie.orcon.net.nz/webperm/teletubbie.jpg&quot;&gt;sexy&lt;/a&gt; fühlte ich mich schon lange nicht mehr. &lt;br /&gt;
Ein ähnliches Szenario auf dem Rückweg am Sonntag: Sonne bis auf den Hohentauern. Dort Schnee im Überfluss und ein grosser Andrang auf den Parkplätzen: Bikers schieben sich in Regenhüllen. Der Vergleich mit Kondomen lässt  mich innerlich lachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Festival war eine knallbunte Herausforderung an alle Sinne. Glänzendes Chrom, laute Motoren (ich leide seither unter galoppierendem Tinnitus) , harten Kerle und schönen Ladys in engem Leder. &lt;br /&gt;
Eine farbige Mischung gutgelaunter Leute allen Alters. Die ältesten Biker mit langen Bärten liefen am Stock, wer nicht laufen konnte, wurde getragen: Der allerkleinste Nachwuchsbiker trägt noch Windeln und das passende HD Outfit. Keinem der 70&apos;000 Motorrädern der Weg nach Kärnten zu weit Ich sah Bikes aus Skandinaven, Schottland und aus Napoli. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und um etwaigen Vorurteilen entgegen zu wirken: Ich sah keine losgelösten Schrauben liegen, die Fussrasten hielten und wem der Blinker im Andrang in der Gruppe abbrach, der schraubte ihn einfach wieder an. Et voila . &lt;br /&gt;
Und um den Anfragen gerecht zu werden, die mich via Mail erreichten: Die schönsten Harleybiker kommen definitv aus Italien. &lt;br /&gt;
Sie riechen allerdings nach Rasierwasser und nicht wild nach Motorenoel, schade eigentlich. &lt;br /&gt;
Ob ich nach der langen Fahrt noch sitzen kann ? Klar, kein Problem: Nächstes Jahr wieder. Die erste Septemberwoche, ganz klar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font color=&quot;#6495ed&quot;&gt;*&lt;/font&gt;Der Beste aller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://youtube.com/watch?v=BiY3fAwiPb0&quot;&gt;Was damals eine Harley sexy machte &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;400&quot; alt=&quot;harley4&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley6.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;harley6&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley6_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley2.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;harley2&quot; width=&quot;97&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley2_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley1.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;harley1&quot; width=&quot;77&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley1_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley5.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;100&quot; alt=&quot;harley5&quot; width=&quot;75&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley5_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley3.jpg&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;75&quot; alt=&quot;harley3&quot; width=&quot;100&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/harley3_small.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-10T11:57:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4225205/">
    <title>Zwölf Sternschnuppen</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4225205/</link>
    <description>Einer dieser Schlummertage, an denen ich mich frage, ob man sich an Koffein gewöhnen kann. So sehr, dass auch fünf Espressi den Kreislauf nicht ankurbeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slash zupft an seiner Gitarre, hinter ihm eine weisse Kapelle und Axl  singt. November Rain. September rain wäre passender. &lt;br /&gt;
Axl hätte was werden können, wären da nicht sein Hang zu Drogen gewesen. &lt;br /&gt;
Ein Mann zupft mir den Ohrstöpsel aus den Ohren, Axl ist weg und ich sehe Jeans und grosse, braune Augen. Er drückt mir eine Milchtüte in die Hand: Ist dir das runtergefallen ? &lt;br /&gt;
Ich nicke. Er stöpselt lächelnd mein Ohr wieder zu. Axl ist wieder da. Die Milchtüte auch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem Meeting fast eingeschlafen. Wo ist mein Espresso ?&lt;br /&gt;
Befindlichkeitsrunde: Fast allen geht es gut. Obwohl ich weiss, dass es nicht so ist. &lt;br /&gt;
Was sind Worte die nichts aussagen ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am offenen Fenster stehen und sich in die Jacke wickeln. Es ist kalt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Versuch, eine grosse Birne in drei Bissen zu essen, fast ersticken. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschliesse, das Denken einzustellen.Temporär. Dafür die Musik lauter drehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für heute Abend wünsche ich mir ein Dutzend Sternschnuppen. &lt;br /&gt;
Oder wenigstens fünf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=FtcCqYbT9qI&quot;&gt;November Rain&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-09-03T15:55:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4202409/">
    <title>Montag ultramarin</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4202409/</link>
    <description>Heute wollte ich sanft landen. Die Vibrationen vom freien WE nachklingen lassen. &lt;br /&gt;
Die Mädchen liefen barfuss und trugen kurze Röcke. Es roch nach Heu und nach Sonne. &lt;br /&gt;
Und es schmeckte nach wohltuenden Umarmungen und geteiltem Lachen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stattdessen fiel ich heute kopfüber ins Wasser. Ich glaube, ich mag Montage nicht, die von mir verlangen , dass ich mich vierteile um allem und allen gerecht zu werden.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-27T13:08:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4153883/">
    <title>Vreneli und ich</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4153883/</link>
    <description>Sie liebte ihn so sehr, dass er sterben musste. Damit ein Mythos entsteht, eine tragische Geschichte, die ihr Ende in einem Lied fand: Vreneli und ihr Hans-Joggeli, der mittellose Knecht, der nichts besass, ausser der himmlischen Liebe zu ebendiesem Vreneli. &lt;br /&gt;
Er, ein ganzer Kerl, legt sich mit seinem Rivalen an und glaubt ihn umgebracht zu haben. Er flieht in den Krieg und als er wieder zuhause im Tal ist, erfährt er, dass Vreneli aus Kummer gestorben ist. &lt;br /&gt;
Lila, die Drama Queen erster Güte, liebt dieses Lied. Lernte es in der Schule und kann es seither auswendig singen. &lt;br /&gt;
Weil ich die Töne nie treffe, sehe ich von einem exklusiven Gig hier im Blog ab. Die illustren Leser sind mir dankbar. &lt;br /&gt;
(&lt;a href=&quot;http://www.stephaneicher.com/indexAll.htm&quot;&gt;Mr. Eicher&lt;/a&gt;, der den Song wieder aufleben liess, sah nach den ersten Proben mit mir von einem Duett ab. Was mich heute noch arg betrübt.)&lt;br /&gt;
So will ich denn.

&lt;center&gt;

&lt;i&gt;Ha di no nie vergässe,&lt;br /&gt;
ha immer a di dänkt.&lt;br /&gt;
Es si numeh zweu Jahre,&lt;br /&gt;
dass mi han a di ghänkt.&lt;br /&gt;
Dört unden i der Tiefi,&lt;br /&gt;
da steit es Mülirad.&lt;br /&gt;
Das mahlet nüt as Liebi,&lt;br /&gt;
die Nacht und auch den Tag.&lt;br /&gt;
Das Mühlirad isch broche,&lt;br /&gt;
mys Lyde, das het en Änd.&lt;/i&gt;

&lt;/center&gt;&lt;br /&gt;


auf den Spuren Vrenelis wandern. Satt Karibik heimatliche Bergluft schnuppern. &lt;br /&gt;
Ich wäre dann mal weg ein paar Tage. &lt;br /&gt;
Aber jetzt singe ich. &lt;br /&gt;
Laut. &lt;br /&gt;
Selber schuld wer hinhört.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-10T14:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4145767/">
    <title>Raindrops</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4145767/</link>
    <description>Es ist Herbst, Baby. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dicken Socken an den Füssen, eine Kerze flackert, ein Blumenstrauss mit hängenden Köpfen, Regen der an der Fensterscheibe runter läuft. Mal wieder den Raben lesen von Poe und in der Edda stöbern. Ende der Woche wegfahren, ans Meer wäre schön, Berge sind auch okay. Eine Regenjacke in die Tasche packen und dich. Im Herzen du und ich. &lt;br /&gt;
Wo sind wir, wenn wir nicht mehr in den Gedanken der anderen sind ? &lt;br /&gt;
Musik hören. &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=xqUXDdJ3C-c&quot;&gt;Das da&lt;/a&gt;. Höchstens dreimal hintereinander, weil es viel zu schön ist und zu viele Gefühle weckt. &lt;br /&gt;
Ich schweige ein Herz aus Wolkenbilder in die Luft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;369&quot; alt=&quot;apocalyptica&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/apocalyptica.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-07T21:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4096312/">
    <title>Ein Hundeleben</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4096312/</link>
    <description>Ich liebe meinen domestizierten Wolf. Liebe ihn als das was er ist: Als Hund eben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht als Ersatz für die Wärme eines Menschen oder als Seelentröster für meine Neurosen oder Defizite. &lt;br /&gt;
Er schläft nicht in meinem Bett (Schlafzimmer ist pfui) , isst nicht aus meinem Teller und kriecht nicht auf meinen Schoss. &lt;br /&gt;
Was rein von seiner Grösse her unmöglich wäre, ausserdem stinkt er oft. Weil er in der Erde wühlt, seine Schnauze am Hintern anderer Genossen reibt und seine Zähne nicht putzt. Trotzdem braucht er kein &lt;a href=&quot;http://62.75.219.46/catstuff100265-h341-Hundeparfum.html?sid=g&quot;&gt;Hundeparfum&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;
Wenn ich Hundefutter kaufe, dann ziehe ich grosse Säcke vor die mir für lange Zeit die Schlepperei ersparen. Das Futter hat keine goldenen Sterne auf der Packung, kein Premium Label und keine Zusätze für ein glänzendes Fell oder Pfefferminzatem. &lt;br /&gt;
Abgesehen von den üblichen Impfungen, war er noch nie beim Tierarzt. Er geht nicht ins Hundeyoga, braucht keinen Masseur und auf keinen Tierkommunikator, der mir sagt, was er denkt. Weil ich ihn auch so verstehe, nicht transzendental oder spirituell, sondern weil er seine Gefühle offen zeigt. Er pinkelt nicht trotzig in Ecken im Haus weil er sich unverstanden fühlt und sein Halsband ist nicht rosaglänzend, sondern schwarz. &lt;br /&gt;
Und wenn er etwas tut was nicht okay ist, dann gibt es ein scharfes Nein und er fügt sich seinem Alphatier. Ohne Homöopathie für Hunde oder einem Tierpsychologen. &lt;br /&gt;
Wenn ihm im Sommer heiss ist, verzieht er sich in den Schatten und trinkt viel Wasser. Dazu braucht er keine Schur und schon gar keine &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/?url=/?id=2956056&quot;&gt;Hundeglace. &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Und weil er sich austobt, über Felder rennt und mit Artgenossen spielen kann, braucht er keine &lt;a href=&quot;http://www.schecker.de/s_shop/diaethund/index.html&quot;&gt;Hundediät &lt;/a&gt;oder zugeführte Vitamine. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, er ist kein Rassehund und kann keinen Stammbaum bis ins 19. Jahrhundert vorweisen: Es hat ihn noch nie gestört. Mich auch nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausserdem ist er nicht mal kastriert und hat jeweils im Frühling und im Herbst eine Freundin. Oder mehrere, Details erzählt er nicht. &lt;br /&gt;
Und ich liebe ihn. Als Hund der er ist.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-23T07:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4059875/">
    <title>Lila ist...</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4059875/</link>
    <description>Acht Adjektive die meine Person beschreiben ? &lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://swissrocknblog.blogspot.com/&quot;&gt;Sie&lt;/a&gt; will es wissen und legte das Stöckchen dem Hund hin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lila ist &lt;b&gt;spontan&lt;/b&gt;. Sie macht sich selten Gedanken über die Folgen ihres Tun und reagiert gerade so, wie es ihr gefühlsmässig passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mensch ist Lila &lt;b&gt;dramatisch&lt;/b&gt;. Das ganze Leben ist für sie ein grosses Drama mit dem Hang zur Komödie und jedes Detail, jede Begegnung ist eine hochbrisante Geschichte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So gesehen ist sie auch &lt;b&gt;fantasievoll&lt;/b&gt;. Manchmal platzt sie fast vor lauter Ideen und Gedanken. Dann schüttet sie ihre inneren Kammern aus, schreibt oder erzählt darüber und schafft somit Platz für neues. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lila ist &lt;b&gt;offen&lt;/b&gt;. Sie geht auf die Menschen zu, wertfrei und neugierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da sie gerne lacht, wird sie als &lt;b&gt;humorvoll&lt;/b&gt; angesehen. Gründe um zu lachen, findet sie immer. Oft lacht sie auch über sich selber und ihre eigene, chaotischen, Eigenheiten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist &lt;b&gt;emotional&lt;/b&gt; und scheut sich nicht davor, Gefühle zu zeigen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie ist &lt;b&gt;kreativ&lt;/b&gt; und wird unruhig, wenn sie ihre Ideen und Gedanken nicht  umsetzen kann. Schleppt Steine heim, Schneckenhäuser und Federn und weiss, irgendwann wird damit gewerkelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lila ist &lt;b&gt;unfassbar&lt;/b&gt;. Das verwirrt die Mitmenschen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wer sich das Stöckchen nehmen will, soll es tun. &lt;/i&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-11T13:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3777700/">
    <title>Es war immer Sommer</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3777700/</link>
    <description>Ich war fünfzehn und das ganze Leben lag weit und offen vor uns. &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=2dBnCF8yf4I&quot;&gt;Die Sommer dauerten ewig&lt;/a&gt;, vom Spätwinter bis weit in den Herbst hinein. Wir waren immer ein paar Leute, die zusammen die schulfreie Zeit zusammen verbrachten. Alles war damals möglich, wir hätten alles werden können. Von Punks zu Arzt oder Freak oder Gärtner. Irgendjemand war damals immer unglücklich verliebt und jemand anderes gerade total happy. Die Abende waren lang und hell und die Nächte kurz. Die Hausaufgaben machten wir am See, jeder von uns war in irgendeinem Fach besonders gut und die anderen übernahmen die Lösungen. Schrieben ab und änderten das geschriebene ein wenig. Lagen auf der Wiese und einer hatte immer etwas Geld dabei, um eine grosse Cola zu kaufen und Zigaretten. Wir hatten den Kasettenrecorder dabei mit Tapes, die wir voneinander kopiert hatten und die immer blechern klangen, weil sie so oft abgespielt  wurden.Krokus hatten gerade ihr metal rendez-vous herausgebracht.  Die Mittwochnachmittage waren immer frei und abends hatten wir Sonnenbrand und lachten oder weinten. Je nachdem. Meine Sommerliebe damals spielte Gitarre in einer Band. Wenn es regnete, gingen wir ins Probelokal, das im Luftschutzkeller der Schule untergebracht war. Wir hingen auf den schmutzigen Sofas herum, vom Leben getragen und geliebt. &lt;br /&gt;
Der Moment war der wichtigste, die Zukunft existierte nicht. Das gestern zählte nie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war der letzte Sommer, an dem wir alle die Mittwoche zusammen verbringen konnten. Im Jahr darauf gingen ein paar von uns in eine Lehre und sie hatten nicht mehr frei an diesem Tag. Ich selber ging weiter zur Schule und lernte andere Leute kennen und verbrachte meine Zeit mit ihnen. Die Sommer danach lagen noch immer unendlich weit ausgebreitet vor uns. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Meine Sommerliebe verschwand aus meinem Leben, produzierte eine LP die sich eine Weile in der Hitparade hielt und blieb in meinem Herz unvergessen. Wie alle Sommer meines damaligen Lebens.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-29T07:00:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3731182/">
    <title>Tagwandeln</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3731182/</link>
    <description>Mir mal wieder die Nacht um die Ohren geschlagen, musikmässig und zu zweit in Erinnerungen schwelgend.&lt;br /&gt;
Gedanklich eine Liste der besten Songs ever gemacht, eine Liste fürs chillen, die andere zum antörnen. &lt;br /&gt;
Den freien Morgen dazu benutzt, um mit viel Koffein über die Runden zu kommen. &lt;br /&gt;
Vom Fenster aus die erste blühende Mohnblume entdeckt, tapsend und barfuss in den Garten gegangen um diese zu begrüssen. &lt;br /&gt;
Dabei fast den Nachbarn umgebracht, der wie aus dem Nichts kommend  plötzlich hinter mir stand : Mit einem filmreifen Karatesprung knapp an der Gurgel des Mannes vorbei. Entschuldigungen murmelnd die Hühnereier entgegen genommen, die dieser mir bringen wollte. &lt;br /&gt;
Und eine Feder aus seinen weissen Haaren gezupft. &lt;br /&gt;
Ich brauche dringend ein Aspirin und &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=KvjpqrXntR0&quot;&gt;mehr Schlaf&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Turmzimmer&quot;&gt;Turmzimmer&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-15T11:27:00Z</dc:date>
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