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    <title>Tausendundzwei Erzählungen : Rubrik:Lazarett</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>Madame Lila</dc:publisher>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:date>2007-08-24T04:27:11Z</dc:date>
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    <title>Tausendundzwei Erzählungen</title>
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    <title>Diagnosen</title>
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    <description>Aus meinem Alltag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wissen sie, Schwester, ich habe ein Diskus Hirn. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Ach ? Wie das ?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Nun, mein Hirn drückt wohl auf die Wirbelsäule. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Diskushernie) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Mein Darm ist wütend. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Warum denn ?&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Arzt sagte, er sei eben irgendwie sauer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Reizdarm)  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Ich habe grosse Schmerzen. In der Niere. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Wo genau, können sie mir das lokalisieren ?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie zeigt auf ihre Ferse. &lt;br /&gt;
Klarer Fall einer Wanderniere.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-23T15:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4179903/">
    <title>Berührungen</title>
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    <description>Sie ist klein, zierlich und hat irgendwann beschlossen, dass sie nicht mehr reden will. &lt;br /&gt;
Ich sitze ihr gegenüber und versuche sie mit einer Geschichte zu erreichen: Die  Sonne kommt darin vor, weil sie dann manchmal lächelt. &lt;br /&gt;
Heute nicht. Sie beobachtet mich aufmerksam. Jede Geste die ich mache. Ich kann dem Impuls nicht widerstehen, ihr eine verlorene Haarsträhne aus dem Gesicht zu schieben und streiche dabei kurz ihre Wange. Sie dreht den Kopf weg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du magst es nicht, wenn ich dich streichle ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schüttelt den Kopf, schnell von einer Seite zur anderen. Die Augen noch immer gross und auf meine gerichtet. &lt;br /&gt;
Wir sitzen da. Schweigen jetzt beide. Kein trennender Tisch zwischen uns und ihre Knie und meine berühren sich. &lt;br /&gt;
Wo beginnt ihre Grenze und wo meine ?&lt;br /&gt;
Dann nimmt sie plötzlich meine Hand, legt sie auf ihr Bein und fängt an sie mit regelmässigen Bewegungen ihrer Finger zu streicheln. &lt;br /&gt;
Meinen Arm hoch bis zum Ellenbogen und dann wieder runter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du willst entscheiden, wen du berührst und wann. Nicht ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickt. Streichelt weiter und sie lächelt. &lt;br /&gt;
Ich lächle auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=EwuibLq25qU&quot;&gt;Lay your hands on me &lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-20T05:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4176105/">
    <title>Die Kartoffel des Diktators</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4176105/</link>
    <description>Schwester ! Auf dem Speiseplan heute steht, dass es Mittags Mussolini Kartoffeln gibt. Faschistische Kartoffeln, also so was &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Blick auf den Menuplan von heute zeigte, dass die Patientin wohl ihr Brille nicht trug. Es gab Mousseline Kartoffeln. &lt;br /&gt;
Und die Welt ist wieder politisch korrekt.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-18T13:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4166050/">
    <title>Crazy...manchmal</title>
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    <description>Bei der Arbeit, heute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lila begegnet dem  Patienten T. im Flur. Es wird nett gegrüsst und nach dem Befinden gefragt. &lt;br /&gt;
Er:&lt;br /&gt;
-Danke, es geht mir gut. Ich muss heute die Post nicht holen für die Schwestern. &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nein ? Warum nicht?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
-Na, heute ist Sonntag &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Heute ist Mittwoch. Ein ganz gewöhnlicher Mittwoch. Die Post kommt doch wie immer....&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
-?Heute ist ein Feiertag....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er wirkt verwirrt und ich selbst ruhig und bestimmt: &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Nein. Bestimmt nicht. Holst du uns bitte noch die Post ?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schlurft weg, hin zum Lift und wohl runter zu den Briefkästen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später am Rapport: T. sei durcheinander. Sein Zeitgefühl sei heute nicht gut: Er habe doch tatsächlich die Post holen wollen und habe behauptet, heute sei ein normaler Arbeitstag. Dabei haben sie ihm gestern Abend noch ausführlich gesagt, dass er das heute &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Mari%C3%A4_Himmelfahrt&quot;&gt;nicht tun müsse&lt;/a&gt;. Vergesslich sei er wohl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich kläre die Situation und begegne einer anderen Patientin. Sie weint: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Elvis ist tot ! Ist das nicht schlimm ...?</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-08-15T10:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4061720/">
    <title>Die Schwester der Kranken</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4061720/</link>
    <description>Ich war nie die Schwester von jemandem und in einem Orden war ich auch niemals . Trotzdem hat es  mich nie, im Gegensatz zu meinen emanzipierten Mitschwestern, gestört, wenn ein Patient zum Abschied die Hand hob und &lt;i&gt;Tschüss Schwester Lila &lt;/i&gt;gerufen hat. &lt;br /&gt;
Seit anfang Juli wurde die Berufsbezeichung Krankenschwester in der Schweiz nun auf das sachliche &lt;b&gt;Pflegefachfrau &lt;/b&gt;geändert. &lt;br /&gt;
Die Krankenschwester ist dem galoppierenden Fortschritt gewichen. Und Lila wird nun unter Umständen &lt;i&gt;Frau Pflegefachfrau Lila &lt;/i&gt;gerufen. &lt;br /&gt;
Leser soll dies zehnmal hintereinander in den Raum krächzen  und sich vorstellen, er tut dies um auf seine Bauchschmerzen aufmerksam zu machen. Oder, um meine männlichen Berufskollegen nicht zu vernachlässigen (So emanzipiert sind wir nun doch nicht.) &lt;i&gt;Herr Pflegefachmann Markus, ich leide.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;
Reduziert Patient/in in der Kommunikation die Krankenschwester auf &lt;i&gt;Frau Lila&lt;/i&gt;, kann es sein, dass die Raumpflegerin (ehemals Putzfrau) herbeieilt oder gar ein Besucher/in des Krankenhauses. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eh bien. Die barmherzige Florence Nightingale hat längst das Zeitliche gesegnet und es lebe der Aufschwung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;182&quot; alt=&quot;OneCheswickMcmurphyChief1&quot; width=&quot;300&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/MadameLila/images/OneCheswickMcmurphyChief1.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-11T22:13:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/4023747/">
    <title>Human ?</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/4023747/</link>
    <description>Für 50.- ist man dabei und kann sich in der Schweiz legal bei Dignitas einschreiben. One way ticket ins Nirvana. &lt;br /&gt;
Menschenwürdiges Sterben für jene, die aus medizinischer Sicht austherapiert sind. Nicht wirklich am Leben mehr sind, aber auch nicht tot. Oftmals das Ende eines langen Leidenswegen, selbstbestimmt bis zum Ende. &lt;br /&gt;
Und weil das eben in der CH möglich ist, strömen die Europäer  in Scharen nach Helvetien und machen bereits drei Viertel der Fälle aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob es bald geführte Einweg Busreisen hierher geben wird, mit Kaffee und Kuchen ? Sterbetourismus ?&lt;br /&gt;
Oder kann es sein, dass die Politiker in anderen Ländern anfangen human zu denken, statt nur katholisch, und Patienten eine Chance geben, legal unmenschliches Leiden zu beenden?&lt;br /&gt;
Weil Sterben keine Sünde ist.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-07-02T06:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3794016/">
    <title>Wir sehen uns im Himmel.</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3794016/</link>
    <description>Während der Himmel über mir Wasser ausspuckt und gar keine Sonne zulässt, erinnere mich plötzlich an eine alte Dame, die ich im Krankenhaus kennen lernte. Ich hatte Nachtdienst und sie wurde mir übergeben mit den Worten: Erschrecke nicht, wenn du in ihr Zimmer kommst. Sie trägt nachts immer eine Zipfelmütze und hat sonderbare Ideen . &lt;br /&gt;
Sonderbar mochte ich, solche Menschen waren meinem Wesen nahe. Also betrat ich ihr Zimmer, um mich mit ihr bekannt sie zu machen. Schliesslich würden wir die nächsten paar Nächte miteinander klar kommen müssen. &lt;br /&gt;
Sie lag ihm Bett, trug tatsächlich ihre Zipfelmütze bis über die Ohren herunter und  lächelte strahlend. &lt;br /&gt;
Wir unterhielten uns eine Weile im düsteren Licht ihrer kleinen Lampe. &lt;br /&gt;
Sie haben die Stimme eines Engels.  Sagte sie zu mir. Manchmal glaube ich, dass meine Stimme das Schönste an mir ist, dafür kann ich aber nichts. Aber es half mir immer, sehr unruhige Patienten wieder zu erden. &lt;br /&gt;
Sie sei Schauspielerin gewesen, damals, und ausserdem sei sie Gnostikerin und Anthroposophin: &lt;br /&gt;
Die Sterne leben, wissen sie, genauso wie die Steine Sie schob sich Schokoladestücke aus einer Schachtel in den Mund, während sie sprach. &lt;br /&gt;
Auf ihrem kleinen Nachttisch standen drei eingerahmte Fotos, sie folgte meinem Blick und wies mich darauf hin, dass das ihre drei Männer waren. &lt;br /&gt;
Sie habe sie alle überlebt. Wenn ich jetzt nette Fotos von lächelnden Männern erwartet hatte, wurde ich getäuscht. Diese Normalität hätte nicht zu der quirligen und intelligenten Frau gepasst, die mit ihren Zipfelmütze hellwach im Zimmer eines Krankenhauses lag. &lt;br /&gt;
Die Fotos waren alle, ich hielt sie in das Helle der Lampe um wirklich sicher zu sein, dass ich nicht einer Illusion unterlag , im Totenbett aufgenommen worden. Es waren die Fotos ihrer Ehemänner, nachdem sie schon verstorben waren. &lt;br /&gt;
Einem Engel macht nichts Angst, nicht wahr ?  Naja, ich liess mir zumindest meine Befremdung nicht anmerken. Wissen sieIch habe sie alle so geliebt, jeden von ihnen auf meine Art. Es war keine irdische Liebe, sie geht darüber hinaus. &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=VRsJlAJvOSM&quot;&gt;Sie warten auf mich&lt;/a&gt;, alle drei. Da oben &lt;br /&gt;
Sie wies mit ihrem Finger an die Zimmerdecke, ich konnte geschmolzene Schokolade an ihrem Finger sehen und schämte mich einen Moment dafür, dass ich so Detailverliebt war, während sie von ewiger Liebe erzählte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich verbrachte die Zeitlücken darauf folgenden Nächte immer wieder bei ihr. Sie schlief sehr wenig, erzählte viel und nannte mich konsequent einen Engel. &lt;br /&gt;
Als meine Woche Nachtdienst vorbei war, schenkte sie mir ein selbst gemaltes Bild. Und sie war sich sicher: Wir sehen uns wieder. Aber nicht hier unten. Da oben, wissen sie mein Engel. </description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-06-02T11:01:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3739156/">
    <title>Die Amnesie</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3739156/</link>
    <description>Dass mit  zunehmendem Alter die Fähigkeit abnimmt, sich Dinge zu merken, weiss ich. Aus diesem Grund verteile ich schon lange an strategisch wichtigen Orten, die Kühlschranktür bietet sich sehr an dafür, post it Zettel. Je nach Wichtigkeit in Farben eingeteilt: Pastellgelb ist unwichtig, Neopink dafür sehr. Dass ich meine Kaffeetasse im Haus verliere oder plötzlich zwei Gläser Wein vor mir stehen habe, ist schon normal und beunruhigt mich nicht. Bücher aus der Bibliothek werden erst zurückgebracht, wenn eine schriftliche Aufforderung dazu im Briefkasten ist. Der dann eine hektische Suche danach im Haus folgt. Kurzzeitige Amnesie . Neuerdings stelle ich fest, dass ich bei der Arbeit nie einen Kugelschreiber in meiner Tasche habe, dafür den von einer Kollegin nehme und abends dafür gut mal sechs Stück besitze. Zur latenten Vergesslichkeit kommt wohl einbrechende Kleptomanie. Das beunruhigt mich. &lt;br /&gt;
Dafür speichere ich ein enormes, unnützes Wissen: Ich kann mich wortwörtlich an Dialoge erinnern, erinnere mich an die Augenfarbe aller Freunde und weiss genau, wie viel Geld in meiner Brieftasche ist und das Friedrich Dürrenmatt und Dj Bobo am gleichen Tag Geburtstag haben wie ich. &lt;br /&gt;
Als visueller Mensch leistet mein  sensorisches Gedächtnis Höchstleistungen, nur die zentrale Exekutive lässt mich im Stich.&lt;br /&gt;
Schopenhauer tröstet mich: Man lernt nur dann und wann etwas, aber man vergisst den ganzen Tag. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wo habe ich jetzt meinen Kaffee liegen lassen und was wollte ich eigentlich schreiben ?</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-05-17T12:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3644638/">
    <title>Striptease ?</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3644638/</link>
    <description>Ich strippe. &lt;br /&gt;
Manchmal . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Honi soit qui mal y pense ..)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und bei der Arbeit über das eigene Protokoll lachen : &lt;i&gt;Platzwunde nach Sturz. Habe &lt;/i&gt;&lt;a href=&quot;http://www.3m-pressnet.de/3m/opencms/newsdata/medizin/Sicherer_Wundverschluss_mit_gutem_kosmetischen_Ergebnis.html&quot;&gt;gestrippt&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
    <dc:date>2007-04-22T21:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3330044/">
    <title>Der junge Liebhaber</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3330044/</link>
    <description>Sie sitzt vor mir auf dem Rand ihres Bettes. Zierlich, klein und zerbrechlich wirkt sie. &lt;br /&gt;
Streicht ihr Kleid von Falten glatt, die ich nicht sehe. Ihr Brille ist auf die Nasenspitze gerutscht, sie schiebt sie hoch. Ihre Strümpfe haben eine Laufmasche. &lt;br /&gt;
In ihrem Zimmer riecht es nach Lindenblütentee und die Sonne setzt Lichtpunkte auf die Fotos an der Wand.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Frühling kommt, sage ich und ziehe ihre Schnürsenkel fest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nickt und rutscht mit den Schuhen hin und her, um zu prüfen ob der Schuh fest genug sitzt. &lt;br /&gt;
Ich frage sie, ob sie den Frühling spüre. Weil ich weiss, dass sie Blumen liebt und gerne an der Sonne spaziert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Der Frühling. Ja. Ich spüre ihn. Vielleicht sollte ich mir einen jungen Liebhaber suchen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagt das mit einem Augenzwinkern, so, als würde sie mir ein Geheimnis verraten. &lt;br /&gt;
Ich gebe ihr den Stock, ohne den sie das Zimmer nicht verlässt .&lt;br /&gt;
Einen jungen Liebhaber ? Ich tue so als wäre ich entrüstet : &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-Wie jung müsste er denn sein, damit er als junger Liebhaber durchgeht ? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie denkt eine Weile nach, zählt leise und nimmt ihre Finger zur Unterstützung. &lt;br /&gt;
Ich setze mich neben sie und ich warte. Denke an nichts, ausser an Lindenblüten, weil der Duft mich an Sommer erinnert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-NunIch denke er müsste zwischen 60 und 69 sein, das wäre jung genug für mich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lacht mit mir mit, kichernd und haltlos sitzen wir nebeneinander und lachen darüber. &lt;br /&gt;
Ich mache ihr ein paar Vorschläge, wie sie zu ihrem jungen Lover kommen könnte. &lt;br /&gt;
Schlage eine Annonce vor, oder dass sie an einen Tanzabend geht und einen von den rüstigen Rentnern verführt. Wir lachen noch mehr. &lt;br /&gt;
Schliesslich geht sie frühstücken, ich sehe wie sie lächelnd zum Lift spaziert. &lt;br /&gt;
Von hinten sieht man ihr das Alter nicht an, sie geht kaum gebückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von hinten.sieht man nicht, dass sie in fünf Jahren hundert Jahre alt wird.</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://madamelila.twoday.net/topics/Lazarett&quot;&gt;Lazarett&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 Madame Lila</dc:rights>
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  <item rdf:about="http://madamelila.twoday.net/stories/3307385/">
    <title>Die weibliche Prostata</title>
    <link>http://madamelila.twoday.net/stories/3307385/</link>
    <description>&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

Diagnose : Menstruierende Prostata ?!? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirklich ? Wo ist meine Brille ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt stimmt es: Metastasierende Prostata. &lt;br /&gt;
Ich war doch nahe dran. &lt;br /&gt;
Irgendwie.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;</description>
    <dc:creator>Madame Lila</dc:creator>
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