Verwirrende Träume hinter mir, ich meine , wirklich üble Träume. Die Dialoge wurden wieder mal zweisprachig geführt.
Es kam zu einer Auseinandersetzung und ich erwachte mit einem geschwollenen Auge.
Komme der Wahrheit nicht näher, was letzte Nacht los war. Nur eines: Werde den Tag mit einer Augenbinde verbringen müssen.
Oder mit einer Sonnenbrille. Cool.
Draussen: Kalt. Eisig. Trüb.
Drinnen: Jasmintee. Wollsocken und Warm.
Gestern über Menschen gestaunt, die vierzig Jahre ihres Lebens miteinander verbracht haben. Durchhielten. Weitermachten. Sich gemeinsam entwickelten. Sich lieben, von Herzen lieben, trotz Kinder und Schicksalschlägen . Die noch immer zusammen weiter machen. Aus diesem Grund miteinander reden, sich umeinander kümmern, sich respektieren, Rücksicht nehmen, einander noch immer überraschend und sich noch immer mehr lieben. In einer gemeinsamen Welt, in der ich nur kurz Zaungast war.
Es ist Tag der Entscheidungen: Welchen Kinofilm heute Abend ? Tagsüber schreiben oder malen ? Oder raus gehen um Inspirationen zu sammeln und mir Gedanken aus Wolken ins Haus zu holen ?
Nach Tagen der Arbeit mit Fragen überfordert sein, deren Entscheidung ich nicht fällen mag. Ich will alles, oder gar nichts.