Where is my mind ?
Den Sonntag in einer Stadt verbracht, die ich kaum kenne. Und gespürt, wie sich Glücklichsein anfühlt, wenn man alle Schalen abwerfen kann. Das weiche Innere blosslegen kann, und trotzdem geliebt wird. Oder erst Recht. Die Erfahrung, sich selber sein zu können und erstaunt die Umarmungen geniessen. Ruhe und Akzeptanz.
Ab Abend vorher fight club angesehen. Das erste Mal. Nach jahrelanger innerer Ablehnung spüren, dass ich reif für den Film bin.
Die Essenz des Filmes berührte mich so tief, so dunkel und nahe, dass ich noch heute davon gefangen bin. Die Szenen der Gewalt erschrecken.
Im Inneren habe ich gewusst, dass mich den Film nicht loslassen würde. Darum die lange Weigerung ihn zu sehen.
Am Sonntag sich auf das Aufwachen freuen, auf das gemeinsame Wir.
Sich gemeinsam in der fremden Stadt eine traumhafte Wohnung ansehen. Ein geplanter Umzug. Nicht wir, sondern die Schwester.
Und die feige Angst in Worte fassen, die schon eine Weile um uns schwebt: Kann ich das ? Das du und das ich so ins WIR packen, dass die äussere Distanz durch gemeinsamen Raum vertieft wird ?
Der Entscheidung zusammenzuführen und der damit verbundenen Angst ins Gesicht sehen.
Ist Feigheit das Gegenteil von mutig ?
Pixies - where is my mind
Ab Abend vorher fight club angesehen. Das erste Mal. Nach jahrelanger innerer Ablehnung spüren, dass ich reif für den Film bin.
Die Essenz des Filmes berührte mich so tief, so dunkel und nahe, dass ich noch heute davon gefangen bin. Die Szenen der Gewalt erschrecken.
Im Inneren habe ich gewusst, dass mich den Film nicht loslassen würde. Darum die lange Weigerung ihn zu sehen.
Am Sonntag sich auf das Aufwachen freuen, auf das gemeinsame Wir.
Sich gemeinsam in der fremden Stadt eine traumhafte Wohnung ansehen. Ein geplanter Umzug. Nicht wir, sondern die Schwester.
Und die feige Angst in Worte fassen, die schon eine Weile um uns schwebt: Kann ich das ? Das du und das ich so ins WIR packen, dass die äussere Distanz durch gemeinsamen Raum vertieft wird ?
Der Entscheidung zusammenzuführen und der damit verbundenen Angst ins Gesicht sehen.
Ist Feigheit das Gegenteil von mutig ?
Pixies - where is my mind
Madame Lila - 5. Nov, 13:44



nach diesem film entschloss ich mich, in eine therapie zu gehen. denn nicht schlafen können, macht dich so kaputt, dass es dein wesen verändert, wie eindrücklich in diesem film gezeigt wurde. was da für unbekannte canelas an den tag kamen, war nicht wirklich schön, aber nötig. und ich habe mir die schnauze blutig schlagen lassen, bis ich nicht mehr konnte und aufgeben musste.
was das WIR betrifft, da weisst du meine meinung. augen zu und machen. das leben ist so kurz und so ungebändigt, dass es vergeudung ist, in angst dazu sitzen und sich tausende von entschuldigungen zurecht zulegen. und hier spricht madame hasenfuss in person ;-).
deine feigheit ist vorsicht, denn du bist mutig. und deine angst, sich auf jemanden einzulassen, also wirklich einzulassen, mag begründet sein. mit dem kopf.
aber der kopf , weiss nicht alles. es gibt dinge, die muss man mit dem bauch entscheiden, weil er einfach der bessere ratgeber ist. sonst würdest du jetzt noch auf allen vieren kriechen. weil du bei deinen ersten gehversuchen als kind, so oft umgefallen bist, dass dir dein verstand sagen müsste, kriechen ist besser als gehen auf zwei beinen.
du gehst aber auf zwei beinen, stolperst, fällst hin und stehst wieder auf. so einfach ist das mit dem WIR eigentlich auch, oder nicht?
Weil soviel eklige Wahrheit darin steckt. Wegsehen geht nicht.
Ängste gehören zum Leben. Es ist einfach extrem schwierig die Realen und wichtigen Ängste von jenen zu unterscheiden, die uns einfach fies daran hindern, wirklich frei zu leben.
Die Angst vor Abhängigkeit und dem Verlust von Autonomie hat jeder, nur nicht jeder hat es im gleichen Mass ausgeprägt: es grüssen die Muster aus der Kindheit .
Im Unbewussten ist alles vorhanden, was im Bewusstsein verworfen wird: Je kontrollierter und Pflicht-bewusst das Bewusstsein. Um so wilder und dunkler gebärdet sich das Unbewusste.
Weil das Bewusstsein sich wie ein Affe dressieren lässt, das Unbewusste aber niemals. Darum gebe ich dir Recht, dass mich der Kopf eher betrügt. Das Bauch als Unbewusstes aber niemals ;-).
Es schreit förmlich danach !