SchreibenSchreibenSchreiben
Ein Freund steht oft nachts auf und schreibt.
Kritzelt sich Notizen in ein Heft, dass immer zu diesem Zweck bereit steht, und legt sich danach wieder schlafen. Seine Inspirationen überkommen ihn nachts im Schlaf.
Bei mir ist das anders: Ich habe mir angewöhnt dann zu schreiben, wenn es im Haus ruhig ist. Das ist oft am Morgen früh so, wenn die Mitbewohner noch schlafen, oder schon in der Schule sind. Und ich selber frei habe. Im Winter öfter, weil ich die Sommer draussen verbringe. (Jene Sommer, die noch welche sind.)
Je nachdem woran ich schreibe, liegen Gegenstände um die Tastatur herum, die andere wohl etwas befremden würden. Mich aber Inspirieren und mir helfen, beim Thema zu bleiben. Den Faden zu behalten. Und immer eine Tasse Tee, im Sommer ein Glas Wasser.
Den trinke ich, wenn ich mich in der Geschichte verheddert habe, die Spannung mich zwingt einen Moment durchzuatmen oder ich das passende Wort nicht finde. Dann geht mein Blick rastlos im Zimmer umher, findet sich am Fenster wieder. Fokussiert die Bäume draussen und wird ruhiger. Unzählige kleine Gewohnheiten eben. Wenn ich das Gefühl habe einen Text total in den Sand gesetzt zu haben und ihn instinktiv wütend löschen will, ziehe ich das Band aus den Haaren, dass sie zusammenhält und schüttle sie durch. Und damit meine Gedanken. Binde sie neu zusammen und habe so die innere Ordnung wieder hergestellt, die mir hilft, die Korrekturen am Text zu machen.
Einen Lieblingsmonat um zu Schreiben habe ich nicht.
Ausser den November : Den liebe ich und der bietet sich förmlich an, um sich in Buchstaben zu wälzen.
50'000 Buchstaben in nur einem Monat ? Einen ganzen Roman ? Aber sicher: Novemberschreiben.
Kritzelt sich Notizen in ein Heft, dass immer zu diesem Zweck bereit steht, und legt sich danach wieder schlafen. Seine Inspirationen überkommen ihn nachts im Schlaf.
Bei mir ist das anders: Ich habe mir angewöhnt dann zu schreiben, wenn es im Haus ruhig ist. Das ist oft am Morgen früh so, wenn die Mitbewohner noch schlafen, oder schon in der Schule sind. Und ich selber frei habe. Im Winter öfter, weil ich die Sommer draussen verbringe. (Jene Sommer, die noch welche sind.)
Je nachdem woran ich schreibe, liegen Gegenstände um die Tastatur herum, die andere wohl etwas befremden würden. Mich aber Inspirieren und mir helfen, beim Thema zu bleiben. Den Faden zu behalten. Und immer eine Tasse Tee, im Sommer ein Glas Wasser.
Den trinke ich, wenn ich mich in der Geschichte verheddert habe, die Spannung mich zwingt einen Moment durchzuatmen oder ich das passende Wort nicht finde. Dann geht mein Blick rastlos im Zimmer umher, findet sich am Fenster wieder. Fokussiert die Bäume draussen und wird ruhiger. Unzählige kleine Gewohnheiten eben. Wenn ich das Gefühl habe einen Text total in den Sand gesetzt zu haben und ihn instinktiv wütend löschen will, ziehe ich das Band aus den Haaren, dass sie zusammenhält und schüttle sie durch. Und damit meine Gedanken. Binde sie neu zusammen und habe so die innere Ordnung wieder hergestellt, die mir hilft, die Korrekturen am Text zu machen.
Einen Lieblingsmonat um zu Schreiben habe ich nicht.
Ausser den November : Den liebe ich und der bietet sich förmlich an, um sich in Buchstaben zu wälzen.
50'000 Buchstaben in nur einem Monat ? Einen ganzen Roman ? Aber sicher: Novemberschreiben.
Madame Lila - 16. Okt, 08:29
canela.wordpress - 16. Okt, 10:34
ich hatte einmal eine eingebung beim frisör. da schrieb und schrieb ich. ausser beim haare waschen. bis ich wieder draussen stand. he, ich wusste nicht, ob er mir die haare geschnitten hat oder nicht ;-)
Madame Lila - 16. Okt, 11:17
Erstens: An deinen Haaren darf nicht geschnitten werden.
Zweitens: Ich denke, die Inspiration beim Guaför (Ist das jetzt neue Rechtschreibung *hehehe* ?) war ja wohl nicht der verrückteste Ort, der dich inspirierte ;-).
Ja. Ich schweige . Schon gut. Nichts werfen !
Zweitens: Ich denke, die Inspiration beim Guaför (Ist das jetzt neue Rechtschreibung *hehehe* ?) war ja wohl nicht der verrückteste Ort, der dich inspirierte ;-).
Ja. Ich schweige . Schon gut. Nichts werfen !
Trick_17 - 16. Okt, 10:40
Ich persönlich schreibe auch lieber, wenn ich für mich allein bin. Dann fühle ich mich richtig frei dafür. Und das ist meist auch morgens der Fall.
Aber für einen Roman wird es sicher nie reichen. ;-)
LG Evi
Aber für einen Roman wird es sicher nie reichen. ;-)
LG Evi
Madame Lila - 16. Okt, 11:21
Es reicht immer für einen Roman. Nur keine falsche Bescheidenheit: Ich glaube, die meisten Menschen trauen sich nicht. Weil sie glauben, irgendwelchen Ansprüchen nicht zu genügen.
Wenn es Spass macht, soll mensch es tun. Ob für sich selbst oder für andere,Veröffentlichung, ist jedem selber überlassen :-)
Wenn es Spass macht, soll mensch es tun. Ob für sich selbst oder für andere,Veröffentlichung, ist jedem selber überlassen :-)
acqua - 16. Okt, 12:47
Klingt spannend, das Novemberschreiben. Fastfast bekäme ich auch Lust... Aber nein. Habe weder Zeit nächsten Monat, noch Talent für lange Texte, glaub' ich.
Machst du da mit?
Machst du da mit?
Madame Lila - 16. Okt, 19:31
Ja, ich denke schon.
Irgendwie reizt mich der Gedanke :-)
Irgendwie reizt mich der Gedanke :-)
acqua - 16. Okt, 19:58
Er ist sehr reizvoll!
Madame Lila - 16. Okt, 20:14
Eh bien ...Was hast du zu verlieren, wenn du mitmachst ?
Der NovemberNebel draussen wabert auch herum, wenn wir an einem Text arbeiten und somit (ich) den Psychoanalytiker spare.
Der NovemberNebel draussen wabert auch herum, wenn wir an einem Text arbeiten und somit (ich) den Psychoanalytiker spare.
acqua - 16. Okt, 22:48
Vielleicht nächstes Jahr. Im Moment gerade bin ich schon mit zu vielen Jobs beschäftigt, als dass ich mich noch mit einer so zeitintensiven Freizeitbeschäftigung weiter verzetteln möchte und könnte.
zuckerwattewolkenmond - 16. Okt, 23:09
In
30 Tagen einen Roman? Oh nee.....an meinem schreibe ich jetzt schon ein und ein halbes Jahr und habe gerade mal 130 Seiten. Aber wenn Stendhal in nur 53 Tagen den tausendseitigen Roman "Die Kartause von Parma" geschrieben hat, muss es möglich sein. Trotzdem sollte man für so ein Vorhaben wahrscheinlich nicht berufstätig sein. :-/
canela.wordpress - 17. Okt, 15:23
so ich habe mich angemeldet. nicht ganz freiwillig ;-)
Madame Lila - 18. Okt, 06:20
Manchmal musst du etwas gestossen werden, gell :-) ?
canela.wordpress - 18. Okt, 09:44
ja muss ich! und nun habe ich eine leere im kopf seit gestern. ein interessantes phänomen für mich. bin gespannt was mit mir bis am 1.november passiert. machst du mit?
Madame Lila - 18. Okt, 16:34
pompadura....Ich mag es dramatisch ;-).
Ich behalte dich und deine Ergüsse im Auge. Dänk .
Ich behalte dich und deine Ergüsse im Auge. Dänk .
ztella - 18. Okt, 13:38
Novemberschreiben
Oh ich bin auf dieses Thread gestossen und ich mache ganz sicher auch mit.
50'000 W ö r t e r in 30 Tagen. Schön gewagt.
50'000 W ö r t e r in 30 Tagen. Schön gewagt.


Die Zeit ganz früh am Morgen hab ich immer gemocht, wenn alles noch ganz still ist und man den Tag noch vor sich hat. Mir ist es immer ein Rätsel gewesen, wie man diese Zeit verschlafen kann.
Es ist unwichtig wie wir unsere Inspirationen nutzen oder wann und wo wir sie beziehen: Wichtig ist einzig, dass wir was daraus machen.
Und wenn du das nächste Mal im Coop anfängst zu schreiben, so neben der Käsetheke, wird auch das legitim sein.
Bitte Beweisfoto auf deinen Blog setzen :-)