Abgehoben
Ich bin mit einem dumpfen Kopf aufgewacht und dem klebrigen Nachgeschmack eines Traumes: Ich flog. Wundervoll. Und spürte die Abdrücke des Salamanders, der mir in der Nacht die Wirbelsäule hoch kroch. Keine konkrete Bedrohung und keine Traumdeutung, dass ich von der Echse träumte, hatte durchaus einen realen Bezug der mit Vorfreude verknüpft ist.
Draussen graublauer Himmel. Das ist gut, wenigstens kein Regen.
Auf dem Boden neben dem Bett Sten Nadolny Die Entdeckung der Langsamkeit. Die nächtliche Lektüre wirkte so entspannend, dass ich mit der Nase im Buch einschlief.
Vor ein paar Tagen flog ich. Mein Leben ist zur Zeit ein Abenteuerspielplatz und Angst überwinden löst Blockaden:
Als ich vor einem halben Leben aufhörte Motorrad zu fahren und in der Rehabilitation arbeitete, schwor ich mir, dass ich nie in meinem Leben als Passagier auf eine Maschine sitzen werde. Ich sah einfach zu viele, sehr üble Unfälle.
Die Entscheidung mir doch wieder den Helm anzuziehen, war keine spontane und fühlte sich dann wundervoll an. Nach den ersten Kilometern, die ich atemlos und wie ein Spastiker verbrachte und vor Angst leise Gedichte rezitierend, kam das flow und mir wuchsen Flügel. Die Ursache des Glücks war in dem Moment die hohe Geschwindigkeit, das tiefe Brummen des Motors und das zufriedene Gefühl, seinen Rücken vor mir zu haben. Und das ist gut so.
Draussen graublauer Himmel. Das ist gut, wenigstens kein Regen.
Auf dem Boden neben dem Bett Sten Nadolny Die Entdeckung der Langsamkeit. Die nächtliche Lektüre wirkte so entspannend, dass ich mit der Nase im Buch einschlief.
Vor ein paar Tagen flog ich. Mein Leben ist zur Zeit ein Abenteuerspielplatz und Angst überwinden löst Blockaden:
Als ich vor einem halben Leben aufhörte Motorrad zu fahren und in der Rehabilitation arbeitete, schwor ich mir, dass ich nie in meinem Leben als Passagier auf eine Maschine sitzen werde. Ich sah einfach zu viele, sehr üble Unfälle.
Die Entscheidung mir doch wieder den Helm anzuziehen, war keine spontane und fühlte sich dann wundervoll an. Nach den ersten Kilometern, die ich atemlos und wie ein Spastiker verbrachte und vor Angst leise Gedichte rezitierend, kam das flow und mir wuchsen Flügel. Die Ursache des Glücks war in dem Moment die hohe Geschwindigkeit, das tiefe Brummen des Motors und das zufriedene Gefühl, seinen Rücken vor mir zu haben. Und das ist gut so.
Madame Lila - 3. Jul, 08:16



Billiger und einfacher als eine Psychotherapie . Die wir eh nicht nötig haben ;-)