Wir sehen uns im Himmel.
Während der Himmel über mir Wasser ausspuckt und gar keine Sonne zulässt, erinnere mich plötzlich an eine alte Dame, die ich im Krankenhaus kennen lernte. Ich hatte Nachtdienst und sie wurde mir übergeben mit den Worten: Erschrecke nicht, wenn du in ihr Zimmer kommst. Sie trägt nachts immer eine Zipfelmütze und hat sonderbare Ideen .
Sonderbar mochte ich, solche Menschen waren meinem Wesen nahe. Also betrat ich ihr Zimmer, um mich mit ihr bekannt sie zu machen. Schliesslich würden wir die nächsten paar Nächte miteinander klar kommen müssen.
Sie lag ihm Bett, trug tatsächlich ihre Zipfelmütze bis über die Ohren herunter und lächelte strahlend.
Wir unterhielten uns eine Weile im düsteren Licht ihrer kleinen Lampe.
„Sie haben die Stimme eines Engels. „ Sagte sie zu mir. Manchmal glaube ich, dass meine Stimme das Schönste an mir ist, dafür kann ich aber nichts. Aber es half mir immer, sehr unruhige Patienten wieder zu erden.
Sie sei Schauspielerin gewesen, damals, und ausserdem sei sie Gnostikerin und Anthroposophin:
„Die Sterne leben, wissen sie, genauso wie die Steine…“ Sie schob sich Schokoladestücke aus einer Schachtel in den Mund, während sie sprach.
Auf ihrem kleinen Nachttisch standen drei eingerahmte Fotos, sie folgte meinem Blick und wies mich darauf hin, dass das ihre drei Männer waren.
Sie habe sie alle überlebt. Wenn ich jetzt nette Fotos von lächelnden Männern erwartet hatte, wurde ich getäuscht. Diese Normalität hätte nicht zu der quirligen und intelligenten Frau gepasst, die mit ihren Zipfelmütze hellwach im Zimmer eines Krankenhauses lag.
Die Fotos waren alle, ich hielt sie in das Helle der Lampe um wirklich sicher zu sein, dass ich nicht einer Illusion unterlag , im Totenbett aufgenommen worden. Es waren die Fotos ihrer Ehemänner, nachdem sie schon verstorben waren.
„Einem Engel macht nichts Angst, nicht wahr ? „ Naja, ich liess mir zumindest meine Befremdung nicht anmerken. „Wissen sie…Ich habe sie alle so geliebt, jeden von ihnen auf meine Art. Es war keine irdische Liebe, sie geht darüber hinaus. Sie warten auf mich, alle drei. Da oben“
Sie wies mit ihrem Finger an die Zimmerdecke, ich konnte geschmolzene Schokolade an ihrem Finger sehen und schämte mich einen Moment dafür, dass ich so Detailverliebt war, während sie von ewiger Liebe erzählte.
Ich verbrachte die Zeitlücken darauf folgenden Nächte immer wieder bei ihr. Sie schlief sehr wenig, erzählte viel und nannte mich konsequent einen Engel.
Als meine Woche Nachtdienst vorbei war, schenkte sie mir ein selbst gemaltes Bild. Und sie war sich sicher: „Wir sehen uns wieder. Aber nicht hier unten. Da oben, wissen sie mein Engel. „
Sonderbar mochte ich, solche Menschen waren meinem Wesen nahe. Also betrat ich ihr Zimmer, um mich mit ihr bekannt sie zu machen. Schliesslich würden wir die nächsten paar Nächte miteinander klar kommen müssen.
Sie lag ihm Bett, trug tatsächlich ihre Zipfelmütze bis über die Ohren herunter und lächelte strahlend.
Wir unterhielten uns eine Weile im düsteren Licht ihrer kleinen Lampe.
„Sie haben die Stimme eines Engels. „ Sagte sie zu mir. Manchmal glaube ich, dass meine Stimme das Schönste an mir ist, dafür kann ich aber nichts. Aber es half mir immer, sehr unruhige Patienten wieder zu erden.
Sie sei Schauspielerin gewesen, damals, und ausserdem sei sie Gnostikerin und Anthroposophin:
„Die Sterne leben, wissen sie, genauso wie die Steine…“ Sie schob sich Schokoladestücke aus einer Schachtel in den Mund, während sie sprach.
Auf ihrem kleinen Nachttisch standen drei eingerahmte Fotos, sie folgte meinem Blick und wies mich darauf hin, dass das ihre drei Männer waren.
Sie habe sie alle überlebt. Wenn ich jetzt nette Fotos von lächelnden Männern erwartet hatte, wurde ich getäuscht. Diese Normalität hätte nicht zu der quirligen und intelligenten Frau gepasst, die mit ihren Zipfelmütze hellwach im Zimmer eines Krankenhauses lag.
Die Fotos waren alle, ich hielt sie in das Helle der Lampe um wirklich sicher zu sein, dass ich nicht einer Illusion unterlag , im Totenbett aufgenommen worden. Es waren die Fotos ihrer Ehemänner, nachdem sie schon verstorben waren.
„Einem Engel macht nichts Angst, nicht wahr ? „ Naja, ich liess mir zumindest meine Befremdung nicht anmerken. „Wissen sie…Ich habe sie alle so geliebt, jeden von ihnen auf meine Art. Es war keine irdische Liebe, sie geht darüber hinaus. Sie warten auf mich, alle drei. Da oben“
Sie wies mit ihrem Finger an die Zimmerdecke, ich konnte geschmolzene Schokolade an ihrem Finger sehen und schämte mich einen Moment dafür, dass ich so Detailverliebt war, während sie von ewiger Liebe erzählte.
Ich verbrachte die Zeitlücken darauf folgenden Nächte immer wieder bei ihr. Sie schlief sehr wenig, erzählte viel und nannte mich konsequent einen Engel.
Als meine Woche Nachtdienst vorbei war, schenkte sie mir ein selbst gemaltes Bild. Und sie war sich sicher: „Wir sehen uns wieder. Aber nicht hier unten. Da oben, wissen sie mein Engel. „
Madame Lila - 2. Jun, 13:01



und was ist auf dem selbst gemalten bild drauf?
Es ist auschliesslich in blau und weiss gehalten. Ein verspieltes Aquarell. Mit fliegenden Astralkörpern, oder eben Engel.
Das Bild hing zwei Jahre gerahmt an der Wand, dann krachte es eines Tages einfach so herunter und ich hing es nicht mehr auf.
Frag mich nicht nach der Bedeutung dessen und/oder ob die alte Lady noch lebt. Ich weiss es nicht...
Was die Nachtwache angeht....Ich denke es wird immer mal wieder hier ein Erlebnis daraus hier zu lesen sein. Spannend wars ;-)