Die letzten Tage waren gefüllt mit Lachen und einem, manchmal, überraschenden Geben und Nehmen. Dem Wiedersehen mit Menschen, die berühren. Nicht äusserlich, sondern tief in der Mitte.
Während draussen graue Nebelgeister über das Feld vor dem Haus zogen, Jasmintee getrunken, den mit den weissen Spitzen und dem sinnlichen Duft.
Den ersten Kürbis dieses Jahres bekommen, leuchtend orange, und sofort zerstückelt und mit Curry in der Pfanne vermählt.
Freitag am See der ersten Küsse gewesen. Diesmal nicht mit einem liebespochenden Herzen heimgekommen, sondern mit dem nassen Hund und den gesuchten Holzfundstücken: Abgeschliffen von Wasser und Wind. Geliebtes Werkmaterial.
Das da geschenkt bekommen, Tarja fehlt auf der CD: Ich werde sie noch ein paar Mal anhören müssen, um sie zu mögen.
Herbstküsse schmecken nach gebrannten Mandeln, in Luzern ist Määs : Auf dem Riesenrad versucht, die Muster der Kindheit abzuschütteln . Es gelang nicht: Meine Höhenangst ist präsent wie immer. Ich glaubte zu sterben, da oben.
Draussen eine Explosion von Farben: Ich hätte Lust, die Zimmer in orange und violett zu tauchen. Pinselschwingend durch die Räume zu fliegen, knapp über dem Boden. Damit mir nicht schwindlig wird.