3
Sep
2007

Zwölf Sternschnuppen

Einer dieser Schlummertage, an denen ich mich frage, ob man sich an Koffein gewöhnen kann. So sehr, dass auch fünf Espressi den Kreislauf nicht ankurbeln.

Slash zupft an seiner Gitarre, hinter ihm eine weisse Kapelle und Axl singt. November Rain. September rain wäre passender.
Axl hätte was werden können, wären da nicht sein Hang zu Drogen gewesen.
Ein Mann zupft mir den Ohrstöpsel aus den Ohren, Axl ist weg und ich sehe Jeans und grosse, braune Augen. Er drückt mir eine Milchtüte in die Hand: Ist dir das runtergefallen ?
Ich nicke. Er stöpselt lächelnd mein Ohr wieder zu. Axl ist wieder da. Die Milchtüte auch.

An einem Meeting fast eingeschlafen. Wo ist mein Espresso ?
Befindlichkeitsrunde: Fast allen geht es gut. Obwohl ich weiss, dass es nicht so ist.
Was sind Worte die nichts aussagen ?

Am offenen Fenster stehen und sich in die Jacke wickeln. Es ist kalt.

Beim Versuch, eine grosse Birne in drei Bissen zu essen, fast ersticken.

Beschliesse, das Denken einzustellen.Temporär. Dafür die Musik lauter drehen.

Für heute Abend wünsche ich mir ein Dutzend Sternschnuppen.
Oder wenigstens fünf.



November Rain

Glücksgefühle

Am Mittwochabend die Türe hinter mir schliessen, ins Auto steigen und wegfahren. Die ersten paar Kilometer damit verbringen darüber nachzudenken, was ich nicht hätte einpacken müssen. Und bestimmt irgendwann dann merken, was stattdessen in die Tasche gehört hätte. Nicht viel, vier Tage sind ein kleiner Urlaub. Einfach weg ist immer gut.

garten

Die letzten zwei Tage mit den Mitbewohnern aus dem Urwald im Garten was anständiges gemacht. Noch immer nicht CH Norm, und das ist gut so. 1001 Meter Brombeer- und Himbeerranken geschnitten. 27 Schneckenhäuser, mit Bewohnern, vor der Hacke in Sicherheit gebracht. Einen kleinen Maulwurf mit den Händen gerettet . (Dabei eine Debatte
ausgelöst: War das jetzt nicht eine kleine Spitzmaus ? Oder doch ein Maulwurf ?) Die schlafenden Salamander beobachtet: Schwarz mit gelben Flecken. Äste von der Hasel geschnitten und von ihr mit Nüssen beworfen worden. Zum Glück wars keine Cocospalme, das hätte ich nicht überlebt. Einen sehr grossen Korb mit Birnen ins Haus getragen und Kratzwunden an den Armen.
Das Glück in den Kleinigkeiten finden…Und das Herz vor Glück wummern spüren beim anschliessenden Zusammensitzen . Alle verschwitzt und mit einem Bier in den Händen.
(Sogar Mme Lila gönnte sich einen Schluck….Und spürte mal wieder: Ich mag Bier noch immer nicht. )


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Bemerkungen :

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Madame Lila - 30. Nov, 13:14
hab da noch ein passendes...
hab da noch ein passendes bild dazu gefunden... ;o) http://www.wildbits.de /wp-content/myfotos/artike lbilder2/ehe.png
heimlifeiss - 29. Nov, 14:37
genau, das ist das buch!...
genau, das ist das buch! - dann freue ich mich noch...
falki - 28. Nov, 19:04
Es ist anscheinend die...
Es ist anscheinend die Verfilung eines Buches von Jon...
acqua - 28. Nov, 13:09
genau meine währung...
genau meine währung film... danke für den...
falki - 28. Nov, 13:06
ich sollte wohl mal wieder...
ich sollte wohl mal wieder ins kino gehen - und die...
fata morgana - 28. Nov, 10:09
du kannst ja ins Welschland...
du kannst ja ins Welschland fahren, ist ja nicht weit...
theswiss - 28. Nov, 09:35
Zuerst der Film. Dann...
Zuerst der Film. Dann der Soundtrack. Maybe. (Wenn...
Madame Lila - 28. Nov, 07:16

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Zuletzt aktualisiert: 30. Nov, 13:14

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