Der Mord den ich nicht auflöste
Ich habe sie alle drei geliebt, zur gleichen Zeit. Ohne unmoralisch oder verwerflich zu sein. Ich studierte ihre Charaktere und fand in jedem von ihnen etwas, was auch in mir schlummerte. Justus der Kluge, dessen Eltern verstarben und der bei seinem Onkel aufwuchs. Bob, der seine Nase wie ich stets in Bücher steckte und der für sein Leben gern in der Bücherei Antworten auf die grossen Fragen des Seins suchte. Und Peter, ein Schönling. Extrem cool und sportlich.
Mein erster Gedanke, wenn ich morgens aus meinen pubertären Nachträumen erwachte, galt ihnen drei . Und der letzte abends, nach dem Zähneputzen und vor dem schliessen der Augen auch. Es war die Faszination pur. Ich war dabei wenn die drei ??? Einbrecher jagten, einem Schlossgespenst den Garaus machten oder dem Rätsel einer Entführung arbeiteten.
Kaum hatte ich ein Buch gelesen, fuhr ich mit dem Rad zur Bücherei im Dorf und versorgte mich mit dem nächsten Band.
Bis ich sie durch hatte.
Eine Leere folgte: Ein Leben ohne, Bob, Justus und Peter schien unmöglich. Ganz und gar. Ich litt und unter einer postliterarischen Depression. Während meine Freundinnen sich mit Federica de cesco vergnügten, befand ich mich in einem Vakuum.
Bis ich eines Tages Downshire entdeckte, ein kleines Dorf und eine ziemlich alte, verschrumpelte Lady die genauso gekonnt Verbrechern auf der Spur war. Sechzehn Morde klärte sie auf, ich stand ihr tatkräftig, wenn auch still, zur Seite. Miss Marple und ich.
Hinzu kamen schlussendlich Dr. Watson und Holmes und Hercule Poirot. Und dann der Doppelmord in der rue morgue von E.A Poe:
Meine drei Detektivjungs waren vergessen.
Ich steckte meine Nase in ein neues Genre und wartete darauf, dass in unserem Dorf endlich ein Mord passierte. Ein Banküberfall oder wenigstens ein Betrug den ich, jetzt dank Büchern überaus kompetent, auflösen konnte.
Und damit den, verdienten, Respekt meiner Mitschüler und eines Jungen, der mich leider nicht beachtete.
Ich warte noch heute, auf die Anerkennung als grosse Meisterdetektivin . Sehr schade. Wirklich.
Mein erster Gedanke, wenn ich morgens aus meinen pubertären Nachträumen erwachte, galt ihnen drei . Und der letzte abends, nach dem Zähneputzen und vor dem schliessen der Augen auch. Es war die Faszination pur. Ich war dabei wenn die drei ??? Einbrecher jagten, einem Schlossgespenst den Garaus machten oder dem Rätsel einer Entführung arbeiteten.
Kaum hatte ich ein Buch gelesen, fuhr ich mit dem Rad zur Bücherei im Dorf und versorgte mich mit dem nächsten Band.
Bis ich sie durch hatte.
Eine Leere folgte: Ein Leben ohne, Bob, Justus und Peter schien unmöglich. Ganz und gar. Ich litt und unter einer postliterarischen Depression. Während meine Freundinnen sich mit Federica de cesco vergnügten, befand ich mich in einem Vakuum.
Bis ich eines Tages Downshire entdeckte, ein kleines Dorf und eine ziemlich alte, verschrumpelte Lady die genauso gekonnt Verbrechern auf der Spur war. Sechzehn Morde klärte sie auf, ich stand ihr tatkräftig, wenn auch still, zur Seite. Miss Marple und ich.
Hinzu kamen schlussendlich Dr. Watson und Holmes und Hercule Poirot. Und dann der Doppelmord in der rue morgue von E.A Poe:
Meine drei Detektivjungs waren vergessen.
Ich steckte meine Nase in ein neues Genre und wartete darauf, dass in unserem Dorf endlich ein Mord passierte. Ein Banküberfall oder wenigstens ein Betrug den ich, jetzt dank Büchern überaus kompetent, auflösen konnte.
Und damit den, verdienten, Respekt meiner Mitschüler und eines Jungen, der mich leider nicht beachtete.
Ich warte noch heute, auf die Anerkennung als grosse Meisterdetektivin . Sehr schade. Wirklich.
Madame Lila - 28. Dez, 22:36



