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30
Nov
2007

Umgezogen

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27
Nov
2007

Into the wild

Läuft der Film schon ?
Sehenswert, schon wegen dem Filmsoundtrack von Eddie Vedder.

Einstein

frau-boese

26
Nov
2007

Purpur

Anrufe die mit : Ich muss ihnen leider mitteilen dass…..beginnen, können das Herz in Stücke reissen.
Und es wird am Ende ganz sorgfältig wieder zusammengesetzt, wenn sich herausstellt, dass der Vorfall nicht schwarz war, sondern nur purpurrot.
Und ganz vorsichtig fängt man wieder an zu atmen. Ganz bewusst einatmen und wieder ausatmen.
Das Leben ist zerbrechlich. Das Leben ist endlich. Und diese Erfahrung, nicht das Lesen darüber, lässt einen ganz dünnhäutig zurück.
Es ist ein grosser Unterschied, ob man als Krankenschwester mit Verletzten oder Todkranken zu tun hat, zu denen man eine emotionale Distanz aufbauen kann. Oder ob es ein Stück von sich selbst ist, dessen Leben purpurrot schwankt.

22
Nov
2007

Liebe und Wahnsinn

Du fehlst mir.

Wie schön, wenn es denn so wäre: Ich bekomme nie Mails, die an jemand anderes adressiert sind. Manchmal ruft jemand an, der sich verwählt hat, aber die Mails finden immer den richtigen Weg. Bis heute:

Jemand sehnt sich da nach einer gemeinsamen Zeit zurück, die bestimmt nicht immer einfach war, die aus aber aus sich selber herauswuchs und dadurch an Tiefe gewann. Schreibt er. Doch, doch, es ist ein Mann: Ich habe ans Ende des Mails gescrollt, um zu sehen, ob ich den Absender kenne. Ich denke nach. Gehe in die Vergangenheit, trüb am Horizont. Aber nein, ich hatte nie eine
Beziehung zu jemandem mit diesem Namen. Zumindest erinnere ich mich nicht daran.
Die Küsse am Festival vorletzten Sommer, er erzählt davon, und wie sehr er sie liebte. Dann, wenn sie sich gegen seine Liebe sträubte. Jetzt sei da eine Leere, dort wo sie sein sollte: Diejenige, die ich nicht bin.
( Ausser ich hätte es vergessen. )
Wie die Reise mit meiner Mutter gewesen sei ? Ob es ihr gut gehe ?
Ich habe keine Mutter, an diesem Zeitpunkt bin ich mir sicher: Ich habe vorletztes Jahr an keinem Festival herumgeküsst und ich habe keine Leere hinterlassen, nicht beim Schreiber des Mails.
Er habe das Buch noch, aus dem sie einander vorgelesen haben. Zur Zeit trage er es ständig mit sich herum, er könne nicht anders.
Die tägliche Dosis Wahnsinn.
Ob ein wiedersehen möglich sei ? Fragt er. Wenigstens ein Telefonat, um sich gegenseitig die Gefühle darzulegen. Die vielleicht noch da sind. Vielleicht neue, gemeinsame Koordinaten setzen.

Spätestens bei diesen Zeilen seufze ich. Ich, die romantische Seele mit der ausgeprägten Fantasie und dem Hang zur Dramatik.
Wie soll sie ihn kontaktieren, wenn die Mail bei mir gelandet ist, in der Einbahnstrasse der Glasfaserkabel. Sackgasse.
Finito.
Und ich bin schuld, wenn er sein Leben lang sich nach einer verlorenen Liebe sehnt. Trage die Last, wenn zwei Menschen unglücklich sind, einander nie mehr finden.
Was, wenn er sich umbringt, weil er all seine Hoffnung in das Mail legte, jemals wieder mit seiner Liebe zusammen zu kommen ?

Alle jammern über Spam, die bekomme ich nicht, dank gutem Filter. Dafür die ganze Tragik einer unerfüllten Liebe.
Lieber Spam, glaube ich, als solche Mails.

Dann denke ich nach und schreibe ihm zurück. Damit er weiss, dass er sich in der Mailaddy geirrt hat.

Drei Wünsche

Von Mr. Rabbit kam das Stöckchen geflogen, mit der Aufgabe:
Nenne drei Wünsche zu Weihnachten, deine drei Leute, mit denen du Weihnachten feierst, und natürlich dreien, denen du ein besonders großes Geschenk machen wirst. Die Regeln: Nur Materielle Wünsche sind erlaubt.


3 Wünsche ?

Ein eigenes Labtop. Damit ich endlich Texte verfassen kann, wenn mir danach ist. Und nicht dann, wenn der Comp frei ist.
Noch mehr ausschliesslich materielle Wünsche ?
Ein Saxophon.
Und einen grossen Ohrensessel aus rotem Samt. Nur für mich alleine.



3 Menschen, mit denen ich Weihnachten feiere.

Weihnachten im christlichen Sinn wird bei uns nicht zelebriert. Ein Christbaum aber steht immer da, dieses Jahr wird jetzt schon darüber debattiert ob dieser :

-ganz in schwarz sein wird, mit ausschliesslich schwarzer Deko (Mitbewohnerin)
-einen Mercedesstern an der Spitze tragen wird (Mitbewohner 1)
-schon am ersten oder erst am zweiten Tag von der Katze attackiert wird (Mitbewohner 2)
-ob wir den Rimuss der letzten Jahre durch Bier oder RedBull ersetzen können (alle, ausser ich)

und…wer mit uns den Abend verbringen wird.

Mit dem Dreierpack werde ich feiern, und dem Eisbären. Das steht fest, alles andere ist noch offen.

3 Menschen, die von mir ein Weihnachtsgeschenk erhalten:
Die drei Mitbewohner und Eisbär und …wird nicht verraten .

21
Nov
2007

Alles Käse

-Schmeckt gut . Was hast du da drauf getan ?

-Da ist Roquefort drin.

-Rockford drin ? Bei Anruf Mord .... Du siehst gar nicht wie eine Mörderin aus.

19
Nov
2007

Fantastisch

Ich stehe am Fenster, die Kälte hat die Bäume kahl gemacht. Im Hintergrund läuft das Radio, plätschert nebenher in das Fühlen hinein. Setzt sich dort fest und hebt die Füsse vom Boden ab. Tanzend. Ich mag Reggae nicht, habe ich nie gemocht.
Jetzt passt es, absolut. Ich kann die Sonne fühlen, die irgendwo hinter den Wolken steckt.
Ich höre die Mitbewohnerin nicht, die plötzlich neben mir steht:

He. Wie bist denn du drauf ?

Hmm ? Gut. Tanz mit mir .

Du magst diese Art Sound nicht. Und….Wonach riecht es denn hier ?!

Hmm ? Salbei aufs Feuer gelegt. Warum ?

Du trägst verschieden farbige Socken und tanzt in der Küche rum, ist dir nicht gut ?

Mir geht es wunderbar. Absolut fantastisch.



socken

Gedankentage

Unerwartet über einen roten Teppich gehüpft, einmal hin und einmal (auf dem Rückweg) zurück.
Erst als ich mich umdrehte gesehen, dass hinter den verspiegelten Fenstern Menschen waren, die mir dabei zugesehen haben.

Mandarinenzeit. Leuchtende Farbtupfer in der Schale zwischen Äpfel und Birnen.
Feuerzeit. Holz ins Haus tragen, ich bin die Hüterin des Feuers.
Eiszeit. Nur draussen.
Musik hören. Eddie ist ein Ausnahmetalent. Gänsehautstimme.
Lesen. Keine Melancholie diesmal, sondern Humor.


War der Nikolaus ein Stiefelfetischist ?

Es gibt Dinge, die man nie verlernt.
Skifahren. Velofahren. Eislaufen. Schwimmen. Sex.

16
Nov
2007

Ferdinand und die Schneeflocke

Die morgendlichen Schritte zum Auto sind nicht mehr leise, sondern machen klick . Wenn Eis unter den Sohlen zerbricht.
Es ist definitiv kälter geworden: Morgen müssen wieder Spiigeli zum Anfeuern des Ofens gehackt werden.
Während ich mich in meinen Wintermantel kuschle, fangen die Menschen an alles weihnächtlich zu beleuchten und sich Gedanken darüber zu machen, welchen Weihnachtsmarkt sie dieses Jahr besuchen werden.
Mein persönliches Zeitempfinden ist beleidigt : Die einzigen Sterne die ich momentan sehen will, sind die am Firmament.

Gestern einem Mann zugehört, der mir von Ferdinand erzählte, seiner zahmen Krähe.
Hugin und Munin. Odins Rabenzauber. Die sieben Raben von Grimm. E.A. Poe’s the raven.
Und ich kann sie sehen, sie treffen sich jeden Abend in den Ästen des Nussbaumes, krächzen sich die Geschichten des Tages zu. Bevor sie in den Wald fliegen.

Auf die Schneeflocken warten, ich habe noch keine auf der Nasenspitze gehabt. Und mit offenem Mund keine einzige gefangen.
Sieben müssten es sein, mindestens.

Frozen

15
Nov
2007

Smoke on the water

Im Radio lief eben dieser Song und
plötzlich wurde ich 14, es riecht nach abgestandener und muffigen Luft eines Übungskellers. Stinkt nach Rauch und es schmeckt nach wilden Küssen . Die Riffs dieses Songs kann ich noch heute, es blieben die einzigen. Ich liebten den Gitarristen und er mich: Die paar Wochen eines Frühlings lang. Für die Schule blieb keine Zeit, ich schrieb morgens auf dem Schulhof noch kurz die Hausaufgaben bei Freunden ab. Am frühen Abend war ich wieder im Probelokal.
Als der Sänger die Band verliess, lag es nahe, dass ich hinters Mikrophon stand. Dass ich nie wirklich singen konnte, störte niemanden. Mich auch nicht.
Es war die Zeit, in der alles möglich war. Und das Unmögliche durch Träume passend gemacht wurde :
Wir eroberten die grossen Bühnen der Welt, als Hauptakt. Wozu Mathe büffeln und sich mit der Grammatik oder der Algebra auseinandersetzen ?



smoke









.

14
Nov
2007

Schnee

imschnee

...dem Winter ins Auge sehen.


schnee

13
Nov
2007

Alles

Verwirrende Träume hinter mir, ich meine , wirklich üble Träume. Die Dialoge wurden wieder mal zweisprachig geführt.
Es kam zu einer Auseinandersetzung und ich erwachte mit einem geschwollenen Auge.
Komme der Wahrheit nicht näher, was letzte Nacht los war. Nur eines: Werde den Tag mit einer Augenbinde verbringen müssen.
Oder mit einer Sonnenbrille. Cool.


Draussen: Kalt. Eisig. Trüb.
Drinnen: Jasmintee. Wollsocken und Warm.


Gestern über Menschen gestaunt, die vierzig Jahre ihres Lebens miteinander verbracht haben. Durchhielten. Weitermachten. Sich gemeinsam entwickelten. Sich lieben, von Herzen lieben, trotz Kinder und Schicksalschlägen . Die noch immer zusammen weiter machen. Aus diesem Grund miteinander reden, sich umeinander kümmern, sich respektieren, Rücksicht nehmen, einander noch immer überraschend und sich noch immer mehr lieben. In einer gemeinsamen Welt, in der ich nur kurz Zaungast war.

Es ist Tag der Entscheidungen: Welchen Kinofilm heute Abend ? Tagsüber schreiben oder malen ? Oder raus gehen um Inspirationen zu sammeln und mir Gedanken aus Wolken ins Haus zu holen ?
Nach Tagen der Arbeit mit Fragen überfordert sein, deren Entscheidung ich nicht fällen mag. Ich will alles, oder gar nichts.

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Bemerkungen :

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Madame Lila - 30. Nov, 13:14
hab da noch ein passendes...
hab da noch ein passendes bild dazu gefunden... ;o) http://www.wildbits.de /wp-content/myfotos/artike lbilder2/ehe.png
heimlifeiss - 29. Nov, 14:37
genau, das ist das buch!...
genau, das ist das buch! - dann freue ich mich noch...
falki - 28. Nov, 19:04
Es ist anscheinend die...
Es ist anscheinend die Verfilung eines Buches von Jon...
acqua - 28. Nov, 13:09
genau meine währung...
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falki - 28. Nov, 13:06
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ich sollte wohl mal wieder ins kino gehen - und die...
fata morgana - 28. Nov, 10:09
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du kannst ja ins Welschland fahren, ist ja nicht weit...
theswiss - 28. Nov, 09:35
Zuerst der Film. Dann...
Zuerst der Film. Dann der Soundtrack. Maybe. (Wenn...
Madame Lila - 28. Nov, 07:16

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